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© Christian Sticherling, David Conen 2018
Vorhofflimmern ist die am häufigsten auftretende Herzrhythmusstörung  in der Schweiz und weltweit. Aufgrund steigender Lebenserwartung ist  von einem weiteren Anstieg der Erkrankung in naher Zukunft  auszugehen. Patient/innen mit Vorhofflimmern sind dem Risiko schwerwiegender  Komplikationen ausgesetzt. Dazu zählen ein vier- bis fünffach erhöhtes  Schlaganfallrisiko und ein mehr als zehnfach erhöhtes Risiko, an einer  Herzinsuffizienz zu erkranken, verglichen mit Personen ohne  Vorhofflimmern. Aktuelle Studien legen nahe, dass Vorhofflimmern mit  einer Abnahme der Lebensqualität sowie mit einem erhöhten Risiko für  kognitive Beeinträchtigungen und Demenz einhergeht.  Insgesamt ist Vorhofflimmern zu einer erheblichen Herausforderung  des Schweizer Gesundheitswesens avanciert. Verbesserungen in den  Behandlungsstrategien stellen einen bedeutsamen Beitrag zur  öffentlichen Gesundheit dar. Sie bringen ausserdem ein grosses  Potenzial mit sich, kostengünstig oder gar kostensparend zu sein. Die  Optimierung der Kosten-Nutzen-Balance kommt wiederum der  medizinischen Versorgung von Patient/innen mit Vorhofflimmern  zugute.    

Warum Swiss-AF?

Die Swiss-AF Studie wird durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert.
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