© Christian Sticherling, David Conen 2018
Studien-Ziele Kognitive Störungen (z.B. Beeinträchtigungen der Denkleistung)  und Demenz zählen zu den zentralen Herausforderungen für das  Gesundheitswesen einer älterwerdenden Gesellschaft. Aktuelle  Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko für verminderte kognitive  Leistungsfähigkeit bei Vorhofflimmer-Erkrankung hin. Die genauen Zusammenhänge zwischen Vorhofflimmern, kognitiver  Leistungsfähigkeit und spezifischen Einflussfaktoren im Gehirn sind  bislang jedoch noch kaum erforscht. Eines der Hauptziele der Swiss-AF Studie besteht darin, ein  möglicherweise erhöhtes Risiko für sich entwickelnde kognitive  Störungen bei Vorhofflimmer-Erkrankung zu identifizieren.   Dazu werden im Rahmen der Studie Fragebögen zur  kognitiven Leistungsfähigkeit erhoben wie auch eine  Magnetresonanzuntersuchung des Gehirns (MRI) durchgeführt.  Dies ermöglicht, ein besseres Verständnis über die  Zusammenhänge zwischen Vorhofflimmern, Kognitionsabnahme  und Strukturveränderungen im Gehirn zu entwickeln. Auf dieser  Basis lassen sich spezifische Behandlungsziele wie auch neue  Ansätze zum Umgang mit kognitiven Störungen und Demenz im  öffentlichen Gesundheitswesen entwickeln.

Studien-Überblick

Ziele

Hauptziele der Studie

Verbesserung der Erkenntnisse über strukturelle Gehirnschädi- gungen und ihrem  Langzeitverlauf bei Vorhofflimmer-Patienten Neue Erkenntnisse über die Häufigkeit und die zugrundelie- genden Mechanismen von kogniti- ven Einbussen bei Patienten mit Vorhofflimmern Verbesserung der Langzeit-Risiko- vorhersage für Hirninfarkt und systemische Embolie bei Vorhofflimmer-Patienten Erfassung von Risikofaktoren und Folge-Erkrankungen, die mit einer fortschreitenden Vorhofflimmer- Erkrankung verbunden sind Entwicklung eines Risiko-Vorher- sage-Modells für das Wiederauf- treten von Vorhofflimmern nach einer Pulmonalvenen-Isolation (PVI) Erfassung und  Analyse der durch Vorhofflimmer-Erkrankungen entstehenden Kosten im Gesundheitswesen
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